Fotos: ikarus.de (1), purlbee.com (2), zalando.de (3 und 4), ohrka.de (5), haba.de (6), BBC (7)

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Tatsächlich schon April. Mehr als ein Viertel des Jahres ist vorbei. Die Zeit rast und das Gefühl, ganz viele Dinge nicht geschafft zu haben, ist mein ständiger Begleiter. Meine Kinder sehen das (noch) ganz anders. Sie warten seit Ewigkeiten auf den April. Oder besser gesagt: Auf Ostern. Kann ich gut verstehen, weil mir Ostern eines der liebsten Feste ist.

Eine meiner ersten Kindheitserinnerung ist, dass ich in den Wochen vor Ostern immer am großen Wohnzimmerfenster saß und nach draußen in den Garten gestarrt habe – in der Hoffnung, den Osterhasen zu sichten. In meiner Erinnerung habe ich damit sehr viel Zeit verbracht, leider ohne Erfolg. Ersatzweise hat dann unser netter Nachbar ein riesiges, goldglitzerndes Marzipanbrot in einem der Beet versteckt.

Und dann war da noch der Ostersonntag, der komplett im Schnee versunken war. Ich war vier, der Schnee ging mir bis zu den Knien und die Suche war innerhalb kürzester Zeit erledigt – der Osterhase hatte einfach zuviele Spuren hinterlassen. Das war übrigens auch das Ostern, an dem ich ausnahmsweise ein richtig großes Geschenk bekommen habe: Hinter der Regentonne wartete ein cooler roter Roller auf mich.

Unseren Kinder bringt der Osterhase von Anfang an immer nur Kleinigkeiten (große Sachen gehen ja auch garnicht, weil Hasen dafür zu klein sind, wie das große Kind mal schlau erkannt hat). Neben viel Schokolade gibt es in diesem Jahr für jedes Kind einen Becher aus der Serie Design Letters, die auf Entwürfen des dänischen Designers Arne Jacobsen beruhen.

Mit Osterdeko sieht es bislang eher finster bei uns aus, nicht mal der Osterstrauß steht. Wie gesagt, die Zeit rast… Aber noch sind ja ein paar Tage Zeit und eventuell langt es noch für ein paar flotte Hasen à la Purlbee. Alternativ könnten es aber auch diese Eierwärmer werden.

Mit etwas Glück können wir unsere Ostereier vielleicht im Trockenen suchen. Ich schätze aber mal: Eher nicht. Eingeborene Hamburger behaupten ja immer sehr überzeugt, dass es hier gar nicht so viel regnen würde. Aber als aus dem Süden Zugezogene kann ich nur sagen: Quatsch. In Hamburg kann man wirklich sensationell oft sensationell nass werden. Weshalb es ohne Regenjacke und Gummistiefel definitiv nicht geht. Beides brauche ich gerade neu. In der engeren Auswahl ist dieses Modell von Hummel (wobei ich dicke Markenaufdrucke furchtbar finde, weshalb die Sache noch nicht durch ist). Bei den Stiefeln schwanke ich noch zwischen rot oder gelb – auf jeden Fall muss es aber Farbe sein, sonst kann einen so ein trüber Hamburger Regentag ganz schön runterziehen…

Sollte während der Ostertage und der sich rasant nähernden Maiferien mal Langeweile aufkommen: Auf ohrka.de finden sich mehr als 100 Hörspiele und Reportagen für Kinder ab fünf Jahren – von neuen Kurzgeschichten bis hin zu mehrstündigen Klassikern wie der Schatzinsel. Alle Beiträge können kostenlos angehört und bei Bedarf auch heruntergeladen werden. Das spart nicht nur noch mehr CDs im Kinderzimmerregal, sondern vielleicht auch die leidige Diskussion ums Fernsehen.

Nochmal Ostern, Eier und Anti-Langeweile: Beim Eiertanz macht sogar mein Vater, ein notorischer Spielverweigerer, mit. So engagiert, dass er fast die Vitrine meiner Mutter zerlegt hätte, als er einem der Gummieier nachgehechtet ist.

Last but not least ein Blick auf die Insel: Mich interessiert weder die Suche nach neuen Topmodels noch nach künftigen Superstars. Dafür klicke ich mich umso lieber bei der Great British Sewing Bee rein. Die zweite Staffel dieser BBC-Sendung, in der Hobbyschneiderinnen um den Titel “Britains best home-sewer” kämpfen, nähert sich gerade dem Finale und ist hierzulande auf YouTube zu sehen. Sehr britisch, sehr exzentrisch und sehr erfolgreich: Für 2015 ist die nächste Staffel bereits fest eingeplant.

 

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